


Diese Bilder zeigen einige der häufigen Arten, die ich bei meinen Untersuchungen in griechischen Fliessgewässern fand. Die Aufnahmen sind mit dem Lichtmikroskop bei 1500x Vergrösserung gemacht. Der weisse Strich im Foto ist ein Massstab (10mm).
Heute möchte ich zum Stand der Dinge bezüglich meiner Leistungsnachweise für den IKT-Kurs berichten. Damit komme ich diesmal von meinem Vorhaben ab, in jedem Eintrag ein IKT-Thema / Web 2.0 Tool zu bearbeiten.

Ich habe die Ferien genutzt, um intensiv an meinen Projekten zu arbeiten. Da wäre zunächst mein Blog. Nach einer ungewollt langen Unterbrechung habe ich Ende März weiter geschreiben. Ich habe noch einige Themen bearbeitet. Ich finde das Schwierigste an diesem Projekt tatsächlich das regelmässige Schreiben. Die Vorlage von WordPress ist sehr nutzerfreundlich und ich habe mich schnell zurecht gefunden. Das Problem war eher die Entscheidung, in diesem Blog IKT-Themen gründlich zu bearbeiten. Daraus resultierte jeweils zeitintensive Recherche und Literaturstudium, auch das Schreiben war ein intensiver Prozess. So sass ich an jedem Eintrag ca. 2-3 Stunden.
Anfang April begann ich mit meinem WebQuest. Ich habe mich entschieden dafür ein Thema aufzugreifen, das ich im nächsten Quartal in meinem Unterricht behandeln werde. So fiel die Wahl auf die Insekten. Die Arbeit mit dem Wizard war eigentlich nicht schwierig. Hingegen war das Erarbeiten und die Auswahl der Inhalte kompliziert und zeitaufwendig. Ich wollte auch möglichst verschiedene Multimedia-Elemente einbauen (Internetseiten, Tests, Film, Podcasts), um den SchülerInnen zu zeigen, dass es nicht nur Wikipedia gibt. Im normalen Berufsalltag wüsste ich nicht, wo ich die Zeit für solch ein Projekt hernehmen sollte.
Da das Thema Insekten sehr viele Ansatzmöglichkeiten bietet, würde ich meinen WebQuest eher als ein Art Mini-Lernplan bezeichnen.
Wie beim WebQuest wählte ich auch für die Rallye ein aktuelles Unterrichtsthema. Die Rallye erstellte ich mit google-sites.
Beide Projekte sind sehr umfangreich geworden und sollen in diesem Quartal getestet werden. Ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen, die ich sammeln werde. Ich werde damit dann auch Das WebQuest und die Rallye überarbeiten. Das Ziel wäre, beide fest in meinen Jahreplan einzubauen. Ungeheuer hilfreich fand ich bei diesen Projekten die intensive Zusammenarbeit mit Dani. Denn den fachlichen und didaktischen Aspekt fand ich die grösste Herausforderung bei diesen beiden Projekten. Bei der Wahl eines Lernpartners ist es daher vielleicht sinnvoll einen Fachkollegen und einen fachfremden Partner zu wählen.
Nicht zufrieden bin ich mit meinem E-Coaching Projekt. Ich habe zwar mit 2 SchülerInnen an dem Projekt gearbeitet, konnte aber meinem Vorhaben, regelmässig zu Coachen, nicht gerecht werden. Für das Projekt eröffnete ich auf Ilias einen eigenen Kurs, zu dem nur die SchülerInnen und ich Zugang hatten. Inzwischen sind einige Dokumente abgelegt, aber eigentlich sind die Coaching-’Sessions’ auf konventionelle Art – nämlich im persönlichen Gespräch erfolgt. Ich sah die SchülerInnen fast täglich und so sprachen wir auch über unser Coaching-Projekt. Mit dem Ergebnis, dass es eigentlich nichts zu mailen gab. Eine weitere Schwierigkeit war, dass die SchülerInnen keinen Coachingbedarf hatten. Sie sind erfolgreich mit ihren Lernstrategien und mit ihren Leistungen zufrieden. So muss ich das Projekt, trotz grösserem Zeitaufwand, wohl als missglückt einstufen. Ich denke allerdings nicht, dass das an der Idee E-Coaching für Lernverhalten liegt, sondern an dem ungünstigen Setting. Melanie berichtete in ihrem Blogeintrag von einer positiven Erfahrung mit dem E-Coaching im Rahmen des BP-Moduls. Habe mir den von ihr empfohlenen Praxisbericht durchgelesen. Es scheint wohl so zu sein, dass auch die ‘echten’ E-Coaches den Verlust der nonverbalen Kommunikation bei dieser Form des Coachens bemängeln (wenn auch nicht als gravierend). Vielleicht war das ja auch unbewusst bei mir der Beweggrund, eher mit den SchülerInnen zu sprechen. Der grosse Vorteil, den E-Coaching bietet – räumliche Unabhängigkeit - war bei meinem Projekt ebenfalls kein Thema.
Alles in allem kann ich wohl sagen, dass ich auf gutem Weg bin und die ‘final deadline’ doch noch schaffen werde. Die Arbeit an den Projekten ist sehr spannend und birgt auch ein gewisses Suchtpotential
. Was ich schade finde ist, dass das Ergebnis der Beurteilung dieser Leistungsnachweise dem enormen Zeitaufwand für diese Projekte (1 Leistungspunkt /ca. 1 h Aufwand, Rechnung aus der AD) nicht gerecht werden wird.

Liebe Steffi,
ich schaue jetzt täglich nach Deinen Einträgen, was Du so interessantes schreibst. Dein Webquest ist ja klasse, hast Du den selbst gemacht? Total professionell. Ich mußte gleich mal ein bißchen recherchieren, wie das funktioniert und ob das was kostet usw..
Ob ich meine Dozenten zu solchen Seiten überreden kann? Immerhin kriegen sie auch jetzt ihr Geld, ohne den Aufwand, aber für uns wäre auch das e-coaching praktisch, weil die Dozenten ja alle in Belgien und Holland arbeiten und wir sie nur alle 6 Wochen sehen.
Könntest Du für mich bitte noch mal die wichtigsten Links zusammenfassen, die wir brauchen würden, um für unsere quasi “Fernstudiumssituation”, die ja auch berufsbegleitend ist, eine optimale Lern-Austauschbasis zu kreieren. Vielleicht kann ich ja das College dafür erwärmen und einige Assistenten der Dozenten dazu bringen, sich in das Metier einzuarbeiten, wäre ja auch für die gut, wenn sie sich mal mit den neuen Medien auseinandersetzen würden.
Das kommt bei uns viel zu kurz, die benutzen immer noch Overhead-Projektor und Folien. Einer hat Powerpoint, kommt damit aber nicht richtig klar und verrutscht in den Seiten…
Ich finde jedenfalls super, dass Du das alles lernst und für Deine Schüler und Dich bringt das auch Abwechslung.
Danke schon mal. Grüsse auch Berlin.
Kirstin